Heilbronn

aus Mittelalter Lexikon, der freien Wissensdatenbank

Heilbronn. Südlich der Mündungen von Kocher und Jagst in den Neckar, auf uraltem Siedelgebiet und nahe einem alamannischen Stammesheiligtum, dem namensgebenden Helibrunn (heiligen Brunnen), entstand ein merowingisch-karolingischer Königshof und eine dazugehörige Siedlung, die 741 als Helibrunna erstmals urkundlich erwähnt ist. 1146 besaß der Ort bereits einen Hafen sowie das Markt- und Münzrecht. 1225 befestigt, wurde Heilbronn 1281 durch König Rudolf I. zur Stadt erhoben, war Sitz einer reichen Kaufmannschaft und einer ertragreichen Mühlenindustrie. 1371 wurde Heilbronn das Privileg einer Freien Reichsstadt zuerkannt.
Nach Verwüstungen durch Luftangriffe im 2. Weltkrieg haben überstanden bzw. wurden restauriert: die Kilianskirche (13.-16. Jh., mit oberen Turmgeschossen im Stil der Renaissance); das Käthchenhaus am Marktplatz (14. Jh.); das Rathaus (13.-16. Jh.); das Deutschordensmünster St. Peter und Paul (gegr. Im 13. Jh., roman. Und frühgot. Bauelemente), Reste der Befestigungsanlage aus dem 13./14. Jh. (darunter Götzenturm, Bollwerksturm).

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